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Reptil/Lurch des Jahres

Lurche und Kriechtiere werden von der breiten Öffentlichkeit noch immer meist skeptisch wahrgenommen. So werden in Tierfilmen und in den mittlerweile beliebten Zoo-Dokumentationen überwiegend Säugetiere oder Vögel gezeigt. Um die öffentliche Aufmerksamkeit auch mehr auf unsere heimische Amphibien- und Reptilienfauna und deren Lebensräume zu lenken, kürt die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) seit dem Jahr 2006 jährlich ein Reptil oder einen Lurch des Jahres.

Der Laubfrosch - Froschlurch des Jahres 2008

Der Europäische Laubfrosch (Hyla arborea) ist der einzige Vertreter der baumlebenden Laubfrösche in Mitteleuropa. Er besitzt saugnapfähnliche Strukturen (sog. Haftscheiben) an den Zehen- und Fingerspitzen, mit denen er nicht nur an Sträuchern, Bäumen oder Stauden emporklettern kann, sondern sogar an glatten Fensterscheiben. Mit Hilfe seiner Schallblase erreicht der Laubfrosch eine beachtliche Lautstärke, und Artgenossen können durch ihre Rufe aus einer Entfernung von bis zu 2 km auf sich aufmerksam machen.
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Die Knoblauchkröte - Froschlurch des Jahres 2007

Die vergleichsweise kleinen Knoblauchkröten (maximal 6-7 cm) sind den größten Teil des Jahres nachtaktiv und leben tagsüber im Erdboden vergraben. Ihre Larven erreichen im Regelfall Längen von bis 10 cm, können aber in Ausnahmefällen auch zu Riesenlarven mit einer maximalen Länge von bis zu 22 cm (!) heranwachsen. Für Amphibien außergewöhnlich ist auch ihr Abwehrverhalten: Feinde werden durch Kopfstöße oder sogardurch Bisse attackiert. Dabei werden bisweilen auch recht laute Schreie ausgestoßen. Ihren Namen hat die Knoblauchkröte von einem schwach nach Knoblauch riechenden Sekret, das sie bei Stresssituationen aus zahlreichen Hautdrüsen abgibt.
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Die Waldeidechse - Reptil des Jahres 2006

Die Waldeidechse (Bergeidechse) ist eine in Deutschland beinahe flächendeckend vorkommende Art. Sie ist mit 18 cm Gesamtlänge die kleinste einheimische Eidechse und besitzt von allen bekannten landlebenden Reptilien das größte Verbreitungsgebiet. Als Besonderheit legt sie nicht wie die meisten anderen heimischen Reptilienarten Eier, sondern ist lebendgebärend.
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